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Dienstag, 15. Dezember 2009

Pokerboom erfaßt auch öffentlich rechtliche Sender

Poker erlebt gerade einen Hype. Die Zeit verrauchter Hinterzimmer ist vorbei. Pokern wird zum Volkssport und verlässt die Schmuddelecke. Was in den letzten drei Jahren in der Pokerszene passiert ist, gleicht einer Revolution! Vom Casino-Spiel oder dem Zeitvertreib halbseidener Gestalten in privaten Hinterzimmern mutiert Poker immer mehr zur Trendsportart der Generation 2.0. Online-Casinos wie 'PartyPoker' oder 'Pokerstars.com' verzeichnen Milliardenumsätze, in ihren virtuellen Pokerräumen zocken zeitgleich mehrere Zehntausend Spieler.
Auch das Fernsehen ist längst aufgesprungen auf den Pokertrend. Das Deutsche Sport-Fernsehen war einer der medialen Vorreiter, immer mehr Prominente setzen sich vor der Kamera an den Spieltisch. Sogar der ORF, Österreichische Rundfunkanstalt, überträgt inzwischen Pokerturniere in einer Nachtsendung.
Mit rasanter Geschwindigkeit hat das Spiel das Internet erobert. Mehr als 3 Mio. Poker-Zocker soll es laut dem Verband der deutschen Automatenindustrie mittlerweile im World Wide Web geben, davon 260.000 Deutsche, die online pokern.
Dass man als Profispieler sogar gut leben kann vom Kartenspiel, beweisen Pokerprofis, die bei Pokerturnieren groß abkassieren.

Freitag, 21. November 2008

Online-Spiele gratis

Zur Abwechslung oder zum Entspannen mal online-games gefällig? Die Auswahl ist groß, online Spiele boomen, zumal dann, wenn sie gratis sind. Unsere zufällige auswahl fällt auf das Spiele-Portal der Wiener Zeitung. Hier finden Sie laufend neue Online-Games.
Zuletzt wurden folgende Seiten hinzugefügt:
Presidential Paintball
Balance
Bowling
Factory
Minigolf
Gewinnspiele

Freitag, 18. Januar 2008

Facebook erregt Ärger bei Scrabble-Machern

Facebook betreibt Scrabble
Hasbro und Mattel sehen Copyright-Verletzung

Facebook wegen Online-Scrabble unter Beschuss (Foto: scrabulous.com)
Die Networking-Plattform Facebook ist ins Visier der Spielzeughersteller Hasbro http://www.hasbro.com und Mattel http://www.mattel.com geraten. Die beiden Unternehmen sind im Besitz der Rechte für das berühmte Gesellschaftsspiel Scrabble und wollen die Abschaltung einer Online-Version auf Facebook erwirken, berichtet das Wall Street Journal. Scrabulous, wie sich die frei zugängliche Variante auf der Netzwerk-Seite nennt, verstoße gegen das Urheber- und Markenrecht, argumentieren die beiden Spielehersteller. Hasbro, dem die Rechte in den USA und Kanada gehören, und Mattel, Rechteinhaber in allen anderen Ländern, haben sich nun zusammengeschlossen und gemeinsam einen Beschwerdebrief an die Verantwortlichen von Scrabulous geschickt.

Laut Hasbro sind insgesamt vier Parteien in den Fall verwickelt, also verantwortlich für die Entwicklung, die Bereitstellung und das Marketing von Scrabulous. Um wen es sich im Konkreten handelt, wurde nicht offiziell bekannt gegeben. Hasbro sei aber daran interessiert, sich möglichst freundschaftlich mit den Betreffenden zu einigen. Wenn dies allerdings nicht möglich sei, so sehe sich der Spielzeughersteller gezwungen, eine Abschaltung von Scrabulous zu erwirken. Bislang haben weder Facebook, noch Scrabulous auf die Angriffe reagiert.

Nachdem sich die Beschwerde seitens der Spielzeughersteller auf Facebook herumgesprochen hatte, formierten sich bereits Gruppen, die zur Rettung von Scrabulous aufrufen und gegen eine mögliche Abschaltung protestieren. Bei der amerikanischen National Scrabble Association sieht man den Fall mit gemischten Gefühlen. "Wir hoffen, die beiden Seiten können sich einigen. Während zwar die meisten Turnierspieler Scrabulous nicht nutzen, ist das Online-Spiel dennoch eine gute Variante, um junge Leute auf das traditionsreiche Spiel aufmerksam zu machen", meint John D. Williams, Direktor des Vereins.

Neben den offiziellen Online-Versionen von Scrabble, hat Scrabulous vor allem deshalb Berühmtheit erlangt, weil es gratis und aufgrund der Integration bei Facebook für eine breite Masse an Usern erreichbar ist. Das Spiel ist eine der zehn meistgenutzten Applikationen des Social Networks und zählt rund 600.000 aktive Spieler täglich. Verfügbar ist der Scrabble-Ableger aber auch über die Webseite Scrabulous.com http://www.scrabulous.com . Entwickelt wurde das Spiel von zwei Indern, die den Start von Scrabulous damit begründen, dass es im Internet keine Version von Scrabble gegeben habe, die ihnen gefallen hätte.