Britischer Entwickler spricht von pädagogischem Wert
Nintendo http://www.nintendo.com/ verweigert die Verbreitung eines Holocaust-Spiels, das speziell für seine tragbare Konsole Nintendo DS konzipiert ist. Wie US-Medien berichten, hatte der britische Videospiel-Entwickler Luc Bernard ein Nazi-Game geschrieben, das zeigt, wie Kinder unter dem Regime gefoltert wurden. Seinen eigenen Angaben zufolge handle es sich um ein Spiel mit pädagogischem Wert, das aufklären und informieren soll. Die Reaktionen auf das Game mit dem Titel "Imagination Is the Only Escape" waren allerdings äußerst kritisch bis empört. Nintendo - bekannt für besonders kinderfreundliche Spiele wie Super Mario - lehnte das Spiel ab. In den USA wird es definitiv nicht auf den Markt kommen. | |||||
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Dienstag, 11. März 2008
Nintendo sagt Nein zu Nazi-Game
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Freitag, 18. Januar 2008
Facebook erregt Ärger bei Scrabble-Machern
Facebook betreibt Scrabble
Laut Hasbro sind insgesamt vier Parteien in den Fall verwickelt, also verantwortlich für die Entwicklung, die Bereitstellung und das Marketing von Scrabulous. Um wen es sich im Konkreten handelt, wurde nicht offiziell bekannt gegeben. Hasbro sei aber daran interessiert, sich möglichst freundschaftlich mit den Betreffenden zu einigen. Wenn dies allerdings nicht möglich sei, so sehe sich der Spielzeughersteller gezwungen, eine Abschaltung von Scrabulous zu erwirken. Bislang haben weder Facebook, noch Scrabulous auf die Angriffe reagiert. Nachdem sich die Beschwerde seitens der Spielzeughersteller auf Facebook herumgesprochen hatte, formierten sich bereits Gruppen, die zur Rettung von Scrabulous aufrufen und gegen eine mögliche Abschaltung protestieren. Bei der amerikanischen National Scrabble Association sieht man den Fall mit gemischten Gefühlen. "Wir hoffen, die beiden Seiten können sich einigen. Während zwar die meisten Turnierspieler Scrabulous nicht nutzen, ist das Online-Spiel dennoch eine gute Variante, um junge Leute auf das traditionsreiche Spiel aufmerksam zu machen", meint John D. Williams, Direktor des Vereins. Neben den offiziellen Online-Versionen von Scrabble, hat Scrabulous vor allem deshalb Berühmtheit erlangt, weil es gratis und aufgrund der Integration bei Facebook für eine breite Masse an Usern erreichbar ist. Das Spiel ist eine der zehn meistgenutzten Applikationen des Social Networks und zählt rund 600.000 aktive Spieler täglich. Verfügbar ist der Scrabble-Ableger aber auch über die Webseite Scrabulous.com http://www.scrabulous.com . Entwickelt wurde das Spiel von zwei Indern, die den Start von Scrabulous damit begründen, dass es im Internet keine Version von Scrabble gegeben habe, die ihnen gefallen hätte. | |||||
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Montag, 3. Dezember 2007
Spiele wandern vom PC auf das Brett
WoW-Kartenspielumsetzung lockt mit begehrten Online-Upgrades
Aktuelle Beispiele wurden auf dem Spielefest in wien vorgestellt. So konnte mit dem im Oktober 2007 erschienenen "StarCraft: The Board Game" eine hochaktuelle Tisch-Portierung begutachtet werden. Das englische Brettspiel von Fantasy Flight Games http://www.fantasyflightgames.com ist eine Umsetzung des bekannten Computer-Strategiespiels StarCraft von Blizzard http://www.blizzard.com . Auf dem Tisch wird rundenbasiert statt in Echtzeit gespielt. Ganz so komplex wie auf dem rechenstarken PC ist das Spiel nicht, doch wesentliche Spielelemente wie Ressourcenmanagement, Forschung und Schlachten werden auch auf dem Brett umgesetzt. Blizzards berühmtes Online-Rollenspiel "World of Warcraft" (WoW) gibt es seit 2005 ebenfalls für den klassischen Spieltisch, das Brettspiel ist bei Heidelberger auch in deutscher Version erhältlich. Das Online-Vorbild ist noch bekannter als "StarCraft", entsprechend beliebt ist auch die Brettspielumsetzung. Allein im Vertriebsgebiet von Heidelberger wurden schon über 10.000 Exemplare der Brettspielversion abgesetzt. Das große Vorbild kommt zudem auch als Sammelkartenspiel "World of Warcraft Trading Card Game" (TCG) auf die Spieltische, zu dem ebenfalls eine deutsche Version erhältlich ist. Der Wiedererkennungswert ist bei 'World of Warcraft' natürlich sehr hoch. Gibt es doch massenhaft WoW-Fans | |||
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Freitag, 23. November 2007
Österreichisches Spielefest geprägt von Individualismus
Schnell erlernbare Spiele und Videogames liegen im Trend
So soll das Angebot von ersten Spielen für Kleinkinder bis hin zur Generation 60plus reichen sowie Spiele zu aktuellen Filmen bis hin zu Brettspielen mit elektronischen Elementen umfassen. Neben zeitlosen Klassikern liegen schnell erlernbare Spiele und der Bereich Videogames hoch im Kurs. Der Computer- und Konsolenbereich ist diesmal so stark vertreten wie noch nie zuvor. Dennoch können die Videospiele den traditionellen Brettspielen nicht den Rang ablaufen. "Die Beliebtheit und Nachfrage hält sich die Waage. Es zeigt sich kein Trend, dass Videogames die klassischen Spiele ablösen würden", beteuert Gahleitner die Koexistenz der beiden Seiten im Gespräch mit pressetext. Erstmals sind auf dem Spielefest alle großen Computerfirmen von Microsoft und Sony über Electronic Arts bis hin zu Nintendo vertreten und stellen ihre aktuellen Highlights vor. Ganz neu ist auch ein Japan-Schwerpunkt, im Zuge dessen Gesellschaftsspiele aus dem asiatischen Inselstaat sowie landestypische Aktivitäten wie Origami präsentiert werden. Für Besucher, die es gerne etwas ruhiger angehen, gibt es ein Lesezelt, in dem erstmals auch Hörbücher zur Nutzung bereit stehen. Mit einem weiteren Schwerpunkt unter dem Titel "Spielen in der Schule" will das Spielefest sich auch dem Thema Bildung widmen. Wie in jedem Jahr gibt es auch wieder eine Reihe an Turnieren. So können die Besucher an einem Monopoly-Banking-Wettbewerb teilnehmen oder am Trivial Puruit Wissensrad gegeneinander antreten. | |||||
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Computerspiel schickt Spieler als Reporter in den Nahen Osten
"Global Conflicts: Palestine" soll zum Nachdenken über Konflikte anregen
Egenfeldt-Nielsen, der seit mehreren Jahren auch wissenschaftlich der Frage des erzieherischen Nutzens von Computerspielen nachgeht, will mit dem neuen Produkt verstärkt ernsthafte Themen in der Spielergemeinde verankern. Zu diesem Zweck habe man eine entsprechende Online-Community installiert, die es Interessierten aus aller Welt ermöglichen soll, das Spiel aber auch die politische Situation generell zu diskutieren. In "Global Conficts: Palestine" begiebt man sich als einer von zwei New Yorker Nachwuchsjournalisten in das Krisengebiet im Nahen Osten. Dort angekommen, muss man sich zunächst entscheiden, für welche Zeitung man schreiben will. Je nach Orientierung bieten sich die neutrale "Global News", die "Israeli Post" und die "Palestine Today" an, um die eigenen Artikel virtuell zu veröffentlichen. Ein einfach zu bedienendes Interface ermöglicht dem Spieler dabei die Interaktion mit der virtuellen Welt. Zur Recherche werden Gespräche mit Charakteren von beiden Konfliktseiten geführt. videospiele Sechs Reportage-Aufträge führen den Spieler dabei durch eine offene 3D-Umgebung. Die vom Spieler verfassten Beiträge und sein Verhalten haben dabei maßgeblichen Einfluss auf das Spielgeschehen. Entschließt man sich so zum Beispiel, eher kritisch gegenüber der israelischen Armee zu schreiben, bekommt man weniger Insider-Informationen der Militärs. Werden die Selbstmordattentate der arabischen Fundamentalisten in den eigenen Artikeln verdammt, gestaltet es sich als schwierig, Kontakt zur palästinensischen Bevölkerung aufzubauen. spiele.oan.at | |||
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